Füge ein Transkript oder eine Raumbeschreibung ein. Der Agent extrahiert Artikel, sucht im Katalog und bewertet die Ergebnisse.
Ein „Leave-One-Out"-Test für das Empfehlungs-System an echten, historischen Rechnungen. Du tust so, als hättest du eine Position auf der Rechnung vergessen — das System versucht sie aus den übrigen Positionen vorherzusagen. So siehst du, ob es das fehlende Item gefunden hätte und auf welchem Rang.
Artikel kommen aus zwei Quellen, die per Reciprocal Rank Fusion kombiniert werden:
Arbeiten (va.number) werden aus den Artikeln der Rechnung vorhergesagt: welche Arbeit historisch mit diesen Artikeln verrechnet wurde.
Der gefundene Rang wird in Stufen eingeteilt:
Wähle einen Artikel — die Liste zeigt die Artikel, die in den gleichen Rechnungen am häufigsten zusammen mit ihm vorkamen. Also: „Wer diesen Artikel verbaut, braucht meistens auch …".
Sortiert nach Confidence. Niedrige Evidenz (wenige gemeinsame Rechnungen) ist mit „wenig Evidenz" markiert — den Lift dann mit Vorsicht lesen.
Wähle einen Artikel — die Liste zeigt die Arbeiten (va.number), die historisch am häufigsten zusammen mit diesem Artikel abgerechnet wurden. Also: „Wenn dieser Artikel verbaut wird, welche Arbeit fällt dann typischerweise an?".
Hat ein Artikel keine Rechnungs-Historie, greift der Recommender auf die Standard-Arbeiten aus dem Katalog zurück (Catalog-Fallback).
Der Recommender lernt beim Start aus allen historischen Rechnungen „WENN → DANN"-Regeln: Wenn bestimmte Artikel zusammen auf einer Rechnung stehen, kommt dann typischerweise ein weiterer dazu.
WENN Steckdose + Bewegungsmelder
→
DANN Schalter/Taster
Der WENN-Teil heißt fachlich Antecedent (kann mehrere Artikel sein),
der DANN-Teil Consequent (immer genau ein Artikel).
Der Baum bildet ab, wie eine Rechnung real entsteht — Artikel für Artikel. Du startest mit einem Artikel; der Recommender zeigt die wahrscheinlichsten nächsten Artikel (Kanten-Beschriftung = Confidence). Klick auf einen Vorschlag (+) legt ihn in den Korb und der Baum wächst eine Ebene weiter. So baust du Schritt für Schritt eine komplette Artikel-Kette auf. Die Filter (Conf/Lift) und die Regel-Tabelle unten erkunden parallel die zugrundeliegenden Regeln.
GET /recommend/fp-growth-rules — liefert alle gemachten Regeln mit Antecedent/Consequent-Metadaten.| WENN (diese Artikel) | → DANN (dieser Artikel) | Support ↕ | Confidence ↕ | Lift ↕ |
|---|
Der FP-Tree (Frequent-Pattern-Tree) ist die interne Datenstruktur, mit der FP-Growth arbeitet: ein Präfix-Baum, in dem jeder Pfad von der Wurzel ein (nach Häufigkeit sortiertes) Rechnungs-Muster ist. Rechnungen mit gemeinsamem Anfang teilen sich denselben Ast — so wird die Datenbank kompakt komprimiert.
Min-Support blendet seltene Artikel aus (höher = übersichtlicher). Mit einem Wurzel-Artikel siehst du den „conditional FP-Tree": nur Rechnungen mit diesem Artikel, ab ihm nach unten. Knoten mit Kindern lassen sich per Klick auf-/zuklappen; Knotengröße = Häufigkeit.
GET /recommend/fp-tree — baut den Präfix-Baum live aus den Transaktionen
(mlxtend gibt seinen eigenen Tree nicht her). Pruning: min_support_count, max_depth, max_children_per_node.